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ZEV Tutorial

Benutzerhandbuch egonline-Webportal

1. Uebersicht

Willkommen bei der Energiekostenabrechnung mit egonline. Dieses Handbuch beschreibt die wichtigsten Arbeitsablaeufe fuer die ZEV-Verwaltung im Webportal und orientiert sich an der Struktur des offiziellen Benutzerhandbuchs. Die Inhalte wurden fuer eine digitale Hilfe in kurze, klar getrennte Wissenseinheiten ueberfuehrt.

1.1 Zweck des Portals

Das egonline-Portal verbindet Strommessung und Abrechnung in einer gemeinsamen Anwendung. Ziel ist es, Stromverbraeuche und weitere liegenschaftsbezogene Kosten gegenueber den ZEV-Teilnehmern nachvollziehbar zu verrechnen.

  • Strom
  • Heizenergie
  • Warm- und Kaltwasser
  • Ladestationen
  • Batteriestrom
  • Allgemeine Nebenkosten wie Hauswart, Lift oder Gaertner

1.2 Begriff-Verzeichnis

  • EW: Elektrizitaetswerk
  • kWh: Energie in Kilowatt-Stunden
  • kW: Leistung in Kilowatt
  • kvarh: Blindenergie in Var-Stunden
  • m3: Kubikmeter
  • VHKA: Verbrauchsabhaengige Heizkostenabrechnung
  • ZEV: Zusammenschluss zum Eigenverbrauch

1.3 Konventionen und Navigation

  • Mit * markierte Felder sind Pflichtfelder.
  • Loesch- und Bearbeitungssymbole werden im Portal an vielen Stellen direkt in Tabellen verwendet.
  • Informationssymbole zeigen Zusatzhinweise an, wenn der Mauszeiger darauf stehen bleibt.
  • Blaue Eintraege oder Namen oeffnen in der Regel Detailansichten oder Bearbeitungsdialoge.

1.4 Login

  1. Oeffnen Sie die Login-Seite des egonline-Portals.
  2. Waehlen Sie den Bereich fuer ZEV-Verwaltung oder Monitoring.
  3. Geben Sie Benutzername und Passwort ein.
  4. Klicken Sie auf Anmelden.

Die Zugangsdaten erhalten Sie von Ihrem egonline-Vertragspartner. Ohne gueltige Anmeldung sind die ZEV-Funktionen nicht verfu egbar.

2. Anlagen-Uebersicht

In der Anlagen-Uebersicht werden alle ZEV-Anlagen angezeigt, fuer die Sie berechtigt sind.

  • Klicken Sie auf den blau markierten Namen einer Anlage, um die Detailansicht zu oeffnen.
  • Nach dem Oeffnen sehen Sie die zugehoerigen Gebaeudeeinheiten des gewaehlten ZEV.
  • Von dort aus wechseln Sie in die Verwaltung von Einstellungen, Einheiten, Tarifen und Abrechnungen.

3. Einstellungen

Die Einstellungen sollten vor der ersten Abrechnung vollstaendig geprueft werden. Viele Optionen wirken sich direkt auf Rechnungsdarstellung, Zahlungsinformationen und die Berechnung aus.

3.1 Kontaktdaten zur ZEV-Verwaltung

Projektinformationen und Kontaktdaten werden bei der Eroeffnung des ZEV in der Regel vorbereitet. Pruefen und ergaenzen Sie diese Daten vor der ersten produktiven Nutzung.

  • Ansprechpartner
  • Strasse
  • PLZ und Ort
  • Land
  • Telefon
  • E-Mail-Adresse

3.2 Strom und erneuerbarer Strom

  • Stromanbieter: Hinterlegen Sie den Namen des externen Stromlieferanten.
  • Externe Tarifsteuerung: Diese Einstellung beschreibt die Umschaltung zwischen Hoch- und Niedertarif ueber eine externe Tarifsteuerung.
  • Erneuerbarer Strom: Hinterlegen Sie die Bezeichnung fuer den selbst produzierten Strom, zum Beispiel Solarstrom.

Die gewaehlten Bezeichnungen erscheinen spaeter auf den Abrechnungen.

3.3 Rechnungssteller

Beim Rechnungssteller werden die Adress- und Kontaktdaten hinterlegt, die auf den Rechnungen oben rechts erscheinen.

  • Rechnungssteller hinzufuegen oder bearbeiten
  • Adresse und Kontaktinformationen pflegen
  • Bankverbindung fuer Zahlungseingaenge hinterlegen

3.4 Bankverbindung und QR-Referenz

  • Mindestens Kontoinhaber, IBAN, Bankname und Kontonummer hinterlegen.
  • Falls mit QR-Referenz gearbeitet wird, die QR-IBAN zusaetzlich eintragen.
  • Wenn fixe QR-Referenzen pro Mieter oder Eigentuemer gewuenscht sind, die entsprechende Option aktivieren.
  • Fuer QR-Einzahlungsscheine muss auch die Funktion fuer den Einzahlungsschein aktiviert sein.

Die QR-IBAN ist nicht identisch mit der normalen IBAN.

3.5 Mehrwertsteuer

  • Aktivieren Sie die MwSt. nur, wenn fuer den ZEV eine Mehrwertsteuerpflicht besteht.
  • Hinterlegen Sie die MwSt.-ID und den aktuellen Steuersatz.
  • Die Aktivierung wirkt fuer alle Rechnungen des ZEV und nicht nur fuer einzelne Einheiten.
  • Optional kann der Zusatz inkl. MwSt. bei den Rechnungsbetraegen eingeblendet werden.

3.6 Logo, Anlagebild und Briefkopf

  • Eigenes Logo fuer Rechnungen hochladen
  • Profilbild der Anlage oder des Gebaeudes hinterlegen
  • Briefkopf links oder rechts ausrichten

Die Briefkopf-Ausrichtung ist insbesondere fuer Fensterumschlaege relevant.

3.7 Einzahlungsschein, Rundung und Zaehlergebuehr

  • Einzahlungsschein fuer Endabrechnungen aktivieren
  • Rechnungsbetraege auf CHF 0.05 runden, falls gewuenscht
  • Zaehlergebuehren in die Rechnung aufnehmen

3.8 Temperaturdifferenz, PDF-Abrechnungen und Mailtext

  • Die Temperaturdifferenz fuer die Wassererwaermung beeinflusst die Verteilung von Warmwasser- und Waermekosten.
  • Sie koennen steuern, wie PDF-Abrechnungen aufgebaut werden.
  • Fuer den Rechnungsversand kann ein eigener Mailtext hinterlegt werden.

3.9 Tarifzeiten bearbeiten

Tarifzeiten fuer Hoch- und Niedertarif sollten mindestens einmal pro Jahr geprueft werden.

  1. Oeffnen Sie die Tarifzeiten.
  2. Pruefen Sie Start- und Endzeiten fuer Hoch- und Niedertarif.
  3. Legen Sie bei Bedarf Spezialtarife fuer Feiertage oder Ausnahmen an.

3.10 Umlage von Stromkosten

Die Stromkosten koennen nach den im Portal vorhandenen Messwerten und den erfassten Tarifen verteilt werden. Je nach Konfiguration des ZEV werden Flaechen, Wertquoten oder individuelle Messungen in die Verteilung einbezogen.

4. Gebaeudeeinheiten

4.1 Uebersicht ueber Gebaeudeeinheiten

Die Ansicht Gebaeudeeinheiten listet alle Einheiten eines ZEV auf. Vor der ersten Abrechnung sollten pro Einheit mindestens folgende Angaben gepflegt sein:

  • Bezugsflaeche und oder Wertquote
  • Eigentuemer
  • Mieter, falls vorhanden

4.2 Gebaeudeeinheiten bearbeiten

  1. Oeffnen Sie die Gebaeudeeinheiten.
  2. Klicken Sie auf den blau markierten Namen einer Einheit.
  3. Passen Sie Bezeichnung, Bezugsflaeche oder Wertquote an.
  4. Speichern Sie die Aenderungen.

Die Einheitsbezeichnung erscheint spaeter auf den Rechnungen und sollte fuer Bewohner klar verstaendlich sein.

4.3 Eigentuemer erfassen oder bearbeiten

  1. Oeffnen Sie bei der gewuenschten Einheit die Eigentuemer-Verwaltung.
  2. Waehlen Sie Eigentuemer hinzufuegen.
  3. Waehlen Sie einen bestehenden Eintrag aus oder erfassen Sie neue Daten.
  4. Speichern Sie die Eingaben.

4.4 Neue Mieter erfassen

  • Ein Mieter kann erst erfasst werden, wenn ein Eigentuemer vorhanden ist.
  • Fuer einen Nachmieter muss beim bisherigen Mieter zuerst das Auszugsdatum gesetzt werden.
  • Leerstaende muessen nicht manuell erfasst werden. Laut Handbuch erkennt egonline Leerstaende automatisch.
  • Waehlen Sie in der Einheit den Bereich fuer Mieter und fuegen Sie den Mieter hinzu.

4.5 Mieter bearbeiten und Verlauf anzeigen

  • Mieterdaten koennen jederzeit ueber die Bearbeitungsfunktion angepasst werden.
  • Wenn das Auszugsdatum bereits bekannt ist, sollte es direkt eingetragen werden.
  • Der Verlauf von Eigentuemer- und Mieterwechseln kann separat angezeigt werden.

4.6 Individuelle QR-Referenznummer pro Mieter oder Eigentuemer

  1. Aktivieren Sie zuerst QR-Referenz und Einzahlungsschein in den Einstellungen.
  2. Oeffnen Sie die Person in der Gebaeudeeinheit.
  3. Bearbeiten Sie den Abschnitt QR-Referenznummer.
  4. Speichern Sie die ersten 26 Stellen ohne Pruefziffer.

4.7 Externe Immobilienverwaltungssoftware

Wenn eine Schnittstelle zu einer Immobiliensoftware verwendet wird, werden Mieterwechsel haeufig aus Importdateien uebernommen. In diesem Fall sollten Mieter nicht doppelt manuell gepflegt werden.

  • Eigentuemer, Mieter sowie Ein- und Auszugsdaten koennen ueber passende Dateien importiert werden.
  • QR-Referenznummern fuer neue Personen muessen gegebenenfalls manuell nachgetragen werden.

5. Rechnung des Elektrizitaetswerkes erfassen

5.1 EW-Rechnung anlegen

  1. Wechseln Sie im Portal zu den EW-Rechnungen.
  2. Erstellen Sie eine neue EW-Rechnung.
  3. Erfassen Sie Bezeichnung und Rechnungsperiode.
  4. Uebernehmen Sie Mengen, Preise und Abgaben aus der Originalrechnung.
  5. Speichern Sie den Eintrag.

5.2 Typische Inhalte der EW-Rechnung

  • Bezeichnung der EW-Rechnung
  • Menge Strombezug vom Netz
  • Preise Strombezug vom Netz
  • Preise Netznutzung
  • Abgaben und weitere Kosten
  • Mehrwertsteuer, falls auf der EW-Rechnung separat ausgewiesen

Das Portal verwendet diese Werte spaeter fuer die Weiterverrechnung innerhalb der Abrechnungsperiode.

6. Energiekostenabrechnungen erstellen

6.1 Neue Abrechnung anlegen

  • Legen Sie einen Namen fuer die Rechnungsperiode fest.
  • Waehlen Sie Start- und Enddatum.
  • Bestimmen Sie, welche Rechnungsarten verwendet werden sollen.
  • Optional koennen Voreinstellungen der letzten Abrechnung uebernommen werden.

6.2 Stromkosten erfassen

Die Stromkosten werden im Zusammenhang mit den vorhandenen EW-Rechnungen, den ZEV-Tarifen und den gemessenen Verbräuchen berechnet.

  • Erfasste EW-Rechnungen koennen in die gewaehlte Rechnungsperiode uebernommen werden.
  • Das Portal beruecksichtigt Tarifzeiten, PV-Tarif und weitere Kostenbestandteile.
  • Je nach Konfiguration koennen Areal-Tarifgruppen oder Peak-Power-Tarife eine Rolle spielen.

6.3 Wasserkosten erfassen

Das Formular fuer Wasserkosten ist in mehrere Kostenbereiche unterteilt. Die Gesamtsumme der Wasserkosten wird durch das System unterstuetzt und spaeter auf die betroffenen Einheiten verteilt.

  • Wasserkosten erfassen
  • Zusatzkosten erfassen
  • Verteilparameter pruefen
  • Warmwasserverbraeuche beruecksichtigen

6.4 Waermekosten erfassen

Waermekosten umfassen Kosten fuer Heizwaerme sowie fuer die Erwaermung des Warmwassers.

  • Waermekosten erfassen
  • Aufteilung in Grundkosten und verbrauchsabhaengige Kosten festlegen
  • Warmwassererwaermung beruecksichtigen
  • Bei Bedarf nach Gebaeude differenzieren

Als Richtwert nennt das Handbuch fuer Wasser- und Waermekosten haeufig 30 Prozent Grundkosten und 70 Prozent verbrauchsabhaengige Kosten.

6.5 Allgemeine Nebenkosten

Allgemeine Nebenkosten koennen zusaetzlich zu Strom, Wasser und Waerme erfasst werden.

  • Bezeichnung und Betrag hinterlegen
  • Verteilungsschluessel waehlen
  • Bei Bedarf individuelle Werte pro Empfaenger erfassen

6.6 Akontozahlungen

  • Akontozahlungen werden pro Bewohner und pro Rechnungsperiode erfasst.
  • Wenn keine Akontozahlungen geleistet wurden, kann dieser Bereich leer bleiben.
  • Erfassen Sie jeweils die gesamte Summe innerhalb der Abrechnungsperiode.

6.7 Rechnungen erstellen

  1. Pruefen Sie alle Kostenmodule im Rechnungsmanager.
  2. Klicken Sie auf Rechnungen erstellen.
  3. Warten Sie, bis die PDF-Rechnungen erzeugt wurden.
  4. Kontrollieren Sie die erzeugten Dokumente vor dem Versand.

6.8 Grundlogik der Kostenverteilung

  • Strom wird in der Regel direkt ueber gemessene Verbraeuche weiterverrechnet.
  • Warmwasser und Waerme kombinieren Grundkosten und Verbrauchsanteile.
  • Flaechen, Wertquoten und Zeitraum einer Nutzung koennen die Verteilung beeinflussen.
  • Bei Mieterwechseln werden Kosten zeitanteilig aufgeteilt.

7. Rechnungen ansehen und bearbeiten

7.1 Abrechnungen oeffnen

In der Rechnungsuebersicht sehen Sie alle angelegten Abrechnungsperioden mit Zeitraum, Status sowie Erstell- und Aenderungsdatum.

7.2 Rechnungssuche

  • Die Rechnungssuche hilft bei Kontrolle, Filterung und Export.
  • Verwenden Sie mindestens Rechnungsname und Rechnungsperiode fuer aussagekraeftige Treffer.
  • Sie koennen nach Kostenarten, Einheiten oder Empfaengern filtern.

7.3 Rechnungen kontrollieren

  • Pruefen Sie Summen, Zeitraeume, Empfaenger und Verteilungsangaben.
  • Kontrollieren Sie insbesondere Rechnungen bei Mieterwechseln.
  • Nutzen Sie Such- und Exportfunktionen fuer die Plausibilisierung.

7.4 Rechnungen drucken

  • Einzelne PDF-Rechnungen koennen direkt geoeffnet und gedruckt werden.
  • Je nach Ansicht koennen auch mehrere Abrechnungsblaetter gesammelt verarbeitet werden.

7.5 Rechnungen versenden

  1. Pruefen Sie Empfaenger, Rechnungssteller und Mailtext.
  2. Oeffnen Sie die Versandansicht.
  3. Waehlen Sie die Empfaenger aus.
  4. Starten Sie den Versand.

Fuer den E-Mail-Versand muss bei den betroffenen Empfaengern eine gueltige E-Mail-Adresse vorhanden sein.

8. Inhalt und Darstellung der Rechnungen

8.1 Grundaufbau

Die Rechnungen enthalten den Rechnungssteller, die Empfaengeradresse, den Abrechnungszeitraum und die einzelnen Kostenmodule.

8.2 Stromkostenaufstellung

  • Stromzaehler der Wohnung oder Einheit
  • Anfangs- und Endzaehlerstaende
  • Verbrauch der relevanten Periode
  • Tarife fuer Netzstrom und internen Strom

8.3 Wasserkostenaufstellung

  • Wasserzaehler mit Start- und Endwerten
  • Gesamte Wasserkosten fuer die Rechnungsperiode
  • Zeitanteilige Verteilung bei Bewohnerwechseln

8.4 Waermekostenaufstellung

  • Trennung von Heizkosten und Warmwassererwaermung
  • Grundkosten und verbrauchsabhaengige Kosten
  • Zeitanteile bei Mieterwechseln

8.5 Allgemeine Nebenkosten und Endabrechnung

  • Allgemeine Nebenkosten werden zusaetzlich ausgewiesen.
  • Akontozahlungen werden von der Endsumme abgezogen.
  • Falls aktiviert, wird die Mehrwertsteuer in der Endabrechnung ausgewiesen.

9. Zugriffberechtigung

9.1 Kundenportal fuer Mieter und Eigentuemer

  • Mieter und Stockwerkeigentuemer sehen den eigenen Verbrauch, Gesamtverbrauch und die Gesamtproduktion.
  • Gebaeudeeigentuemer sehen zusaetzlich Allgemeinteile und leerstehende Einheiten.

9.2 Kundenportal freischalten

  1. Oeffnen Sie die gewuenschte Person in der Gebaeudeeinheit.
  2. Pruefen Sie Benutzername und E-Mail-Adresse.
  3. Starten Sie die Einladungsfunktion.

Der Benutzer erhaelt daraufhin eine E-Mail mit Hinweisen zum Zugang.

9.3 Einstellungen im Kundenportal

  • Kontaktdaten koennen geaendert werden.
  • Der Benutzername oder das Passwort kann angepasst werden.
  • Ein Mieter kann die detaillierten Verbrauchsdaten fuer die Verwaltung freigeben.

10. Zaehlerstaende abrufen

10.1 Verbrauchsdaten suchen

  1. Oeffnen Sie den Bereich Zaehlerstaende.
  2. Waehlen Sie einen Zeitraum.
  3. Waehlen Sie entweder alle oder eine bestimmte Verbrauchsart.
  4. Klicken Sie auf suchen.

Die Anzeige hilft bei der Kontrolle von Abrechnungen und Messwerten.

10.2 Zaehlerstanddaten exportieren

Nach dem Abrufen der Daten kann ueber CSV-Export eine Exportdatei erstellt werden. Diese wird lokal heruntergeladen und kann extern weiterverarbeitet werden.

11. Visualisierung

11.1 Diagramme

  • Darstellung von Netzstrombezug, Ruecklieferung und Eigenverbrauch
  • Optional auch Waerme- und Wasserverbraeuche
  • Ansichten fuer Tag, Monat, Jahr oder Gesamt
  • Navigation ueber Vor- und Zurueck-Pfeile
  • Ein- und Ausblenden einzelner Datenreihen ueber die Legende

11.2 Kennzahlen

Ergaenzend zu den Diagrammen stehen Kennzahlen in Prozent zur Verfuegung. Diese sind ueber das Register Kennzahlen innerhalb der Visualisierung erreichbar.

12. Gesamtverbrauch

12.1 Gesamtverbrauch anzeigen

  1. Oeffnen Sie den Bereich Gesamtverbrauch.
  2. Waehlen Sie den Zeitraum.
  3. Klicken Sie auf anzeigen.

Die Ansicht zeigt den Gesamtverbrauch sowie den detaillierten Verbrauch in 15-Minuten-Intervallen.

  • Gesamtverbrauch: Summe aller Stromverbraeuche des Gebaeudes
  • PV-Produktion gesamt: Gesamte Solarproduktion im Zeitraum
  • Ruecklieferung: Eingespeister Ueberschussstrom
  • Netzbezug: Energiebezug vom Elektrizitaetswerk
  • Netzbezug HT oder NT: Netzbezug nach Tarifstufe
  • Batteriestrom: Bezogener Batteriestrom im Gebaeude

12.2 CSV-Export

Auch im Gesamtverbrauch kann ein CSV-Export erstellt werden, nachdem die gewuenschten Daten angezeigt wurden.

13. Abmeldung

  • Abmeldung ueber das Logout-Symbol oben rechts
  • Alternativ Abmeldung ueber den Menuepunkt Logout
  • Bei Inaktivitaet erfolgt laut Handbuch nach rund zwei Stunden automatisch eine Abmeldung

14. Haeufig gestellte Fragen

14.1 Wie bestimme ich den Solartarif?

Das Handbuch beschreibt eine pauschale und eine effektive Methode. Bei der pauschalen Methode wird der Solartarif aus dem Standardstromprodukt ohne ZEV abgeleitet und darf maximal 80 Prozent davon betragen.

14.2 Warum gibt es eine Differenz zu den Messwerten des Elektrizitaetswerks?

Bei der ersten Abrechnung nach Inbetriebnahme sind Abweichungen haeufig, weil die Messung des EW und jene von egonline oft nicht am gleichen Datum beginnen. Laut Handbuch sollte sich dies spaeter stabilisieren.

14.3 Fuehrt eine Differenz zu einem Verlust?

Nein. Das Portal verteilt den CHF-Betrag der EW-Rechnung auf die im Portal gemessenen kWh und passt damit den Tarif so an, dass der Rechnungsbetrag beruecksichtigt wird.

14.4 Koennen Ladestationen abgerechnet werden?

Ja. Das Handbuch nennt mehrere Optionen, unter anderem RFID-Karten bei Ladestationen mit mehreren Benutzern oder die direkte Zuordnung zu einem einzelnen Mieter.

14.5 Wie werden Warmwasserkosten verteilt?

Warmwasserkosten setzen sich aus Grundkosten und verbrauchsabhaengigen Kosten zusammen. Als typische Aufteilung nennt das Handbuch 30 Prozent Grundkosten und 70 Prozent verbrauchsabhaengige Kosten.

14.6 Werden Kosten nach Verbrauch oder nach Wertquote verteilt?

Der individuelle Verbrauch wird vor allem bei Strom und bei den verbrauchsabhaengigen Anteilen von Wasser und Waerme verwendet. Wertquoten oder Flaechen kommen insbesondere fuer Grundkosten oder nicht individuell gemessene Gruppen zum Einsatz.

14.7 Wie wird Solarstrom verteilt?

Solarstrom wird auf diejenigen Bezueger verteilt, die zum Zeitpunkt der Produktion Strom beziehen. Wer tagsueber Strom verbraucht, profitiert daher staerker von der PV-Produktion.

14.8 Wie werden Zaehlergebuehren abgerechnet?

Zaehlergebuehren koennen ueber die Einstellungen in die Rechnung aufgenommen werden. Zusaetzlich koennen auch wiederkehrende Betriebskosten anderer Anbieter ueber passende Nebenkosten verteilt werden.

14.9 Was ist der Unterschied zwischen IBAN und QR-IBAN?

Die QR-IBAN unterscheidet sich von der normalen IBAN und wird fuer QR-Zahlungen verwendet. Sie wird nicht automatisch aus der normalen IBAN abgeleitet.

14.10 Warum erscheint Warmwasser bei Wasser- und Waermekosten?

Warmwasser benoetigt sowohl Wasserlieferung als auch Energie fuer die Erwaermung. Deshalb entstehen Kosten in beiden Bereichen.

14.11 Wo werden Ruecklieferungsgutschriften eingetragen?

Laut Handbuch werden Erloese aus der Rueckspeisung nicht im egonline-Webportal erfasst, weil sie der Amortisation der PV-Anlage dienen.

14.12 Muss die Abrechnungsperiode gleich sein wie beim Elektrizitaetswerk?

Nein. Egonline kann erfasste EW-Rechnungen automatisch den passenden Zeitraeumen zuordnen, auch wenn die ZEV-Abrechnung einen anderen Zeitraum verwendet.

15. Weitere Funktionen im Portal

Zusatzfunktionen aus dem vorhandenen ZEV-Modul, die ueber das klassische PDF-Handbuch hinausgehen, aber im Portal verfu egbar sind:

  • RFID-Karten fuer Ladestationen
  • Manuelle Zaehlerstaende und CSV-Importe
  • Aconto-Rechnungen
  • ISE-Export und weitere Schnittstellen
  • PV-Rueckverguetung
  • Supportanfragen mit Dateianhaengen
  • Feedback-Formular
  • Diagnosefunktionen fuer Ausreisser, Messprobleme und Bewohnerpruefungen
📚 Support-Center